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Spes Salutes




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Geschichte

Frachtschiffe

Die Aldebaran wurde 1893 auf der Schiffswerft „Ruitenberg" als
Zweimast-Flusstklipper gebaut und erhielt den Namen „Baronie van Breda".
Das damalige Fahrgebiet umfasste alle Kanäle und Flüsse der Niederlande, Belgiens und Deutschlands, die Seen, die Zuyderzee und das Wattenmeer.
Die Aldebaran war immer ein so genanntes Schiff für trockene Ladung, das heißt sie transportierte unter anderem Kartoffeln, Getreide, Heu und Kohle.

1913 kaufte die Familie Romijn das Schiff, und sein Name wurde in Spes Salutes (Hoffnung und Erhalt) verändert. Bis 1988 ist die Spes Salutes in der Familie Romijn geblieben.

Nach dem 2. Weltkrieg

Nachdem das Schiff im 2. Weltkrieg in Brand geschossen wurde und sank, baute der Schiffsführer das Schiff unter anderem mit dem Holz der Masten wieder auf. Das Schiff fuhr ab da mit Motor. Zunächst wurde es mit einem 8 pk Motor auf dem Vordeck gefahren. Am diesem Motor war ein Achsenkreuz befestigt, das zur Schraube, die an der Seite des Schiffes war, führte, genannt "der lahme Arm".
Im Jahr 1954 bekam das schiff, als Teil der „Wiedergutmachung" einen großen 20 Jahre alten DWK (jetzt MAK) 60pk Langsamantrieb. Dieser Motor diente zuvor als Antriebsmotors eines Mahlwerks in Nord-Deutschland.
Dieser Motor aus 'zweiter Hand' hat dem Schiff noch bis 1997 treue Dienste geleistet.
Inzwischen war die Spes Salutes ein durchschnittliches Motorfrachtschiff mit einem modernen eckigem und geradem Roof (Aufbau) aus den 50er Jahren.

Segelschiff

1988 wollte die Familie das Schiff verschrotten lassen, aber glücklicherweise haben wir den Klipper kaufen können, wonach wir 1991 mit dem Umbau des Frachtschiffes zum heutigen Segelschiff für Passagiere begannen.

Neues Leben

Wir haben seinen Namen in "Aldebaran" verändert.
Die Aldebaran ist ein roter Stern im Sternbild des Stiers (das 'Auge'), ein deutlich sichtbarer Stern, der auf See gebraucht wird, um zu navigieren. Von November bis März ist dieses Sternbild Aldebaran deutlich am Himmel Westeuropas zu sehen.
Ein Abbild des Sternenhimmels mit dem Sternbild des Stiers schmückt an Bord die Sitzecke. Ein holländisches Gedicht zum Sternenschiff Aldebaran hängt ebenfalls unter Deck.

Seit 1992 segeln wir in der Segelsaison mit Gästen. Außerhalb der Saison haben wir in den ersten Jahren Wartungsarbeiten erledigt und die Privaträume umgebaut. Bis 1991 hatten wir lediglich die Räumlichkeiten für die Gäste und das Deck umgebaut, sowie das Schiff getakelt.
So haben wir die Unterdecknieten ausgetauscht, es vorne unten umgebaut und den gesamten 50er Jahre Roof verschrottet und einen neuen authentischen Roof angebracht. Im Jahr 1997 haben wir den alten DWK Hauptmotor ausgetauscht gegen einen nagelneuen Deutz 186pk.

Seit einigen Jahren vermieten wir die Aldebaran im Winter als Gruppenunterkunft, Ferienhaus, Hotelschiff und als Bed & Breakfast im Zentrum Rotterdams.

 

 

article thumbnailRotterdam

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article thumbnailEssen und Trinken

Segeln macht hungrig Selbstversorgung An Bord ...


article thumbnailRevier

Der Abfahrtshafen der Aldebaran ist von Ende April...


Met dank aan vele fotografen, o.a.: H. te Niet, P. Beck, H. Olij, L. v.d. Hoek, G. Kulak, T. van Os, M. van Reede